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Vertrauen und Glaube – Der Weg zur inneren Gelassenheit

Wie oft hast du dir schon eine Veränderung gewünscht und sie blieb aus? Du hast keine Ahnung warum, beginnst zu zweifeln, dich zu hinterfragen, und die Hoffnung schwindet von Stunde zu Stunde. Solche Erfahrungen können sehr frustrierend sein, doch sie haben – aus meiner Sicht – zwei unterschiedliche Gründe.

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1. Es ist einfach noch nicht reif

Manchmal sind Dinge einfach noch nicht soweit. Es fehlen noch wichtige innere Schritte, die du gehen darfst, bevor sich die Lösung zeigen kann. Diese Schritte geschehen immer in deinem Innern. Der Schlüssel dazu ist Vergebung. (Lese dazu gerne meinen Blogartikel Vergebung verändert alles.) Alles hat seine Zeit, seine Ordnung, seinen Plan – darauf kannst du vertrauen. Natürlich verstehe ich dich, wenn du die Schnauze voll hast! Ging mir oft genauso. Sei milde zu dir selbst und gehe Schritt für Schritt in deinem Tempo weiter.

Ein einfacher, aber wirkungsvoller Weg, um Ruhe und Klarheit zu finden, ist dieser: Setze dich hin, schliesse die Augen und frage in der Stille: Was ist jetzt der nächste Schritt? Diese Praxis bringt Gelassenheit, und das Vertrauen stellt sich dann ganz automatisch wieder ein.

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2. Du vertraust nicht

Zweifel und Ängste halten dich in einer niedrigen Energie. Und immer ist es das Ego, das dich klein halten will. Eine Geschichte, die mir und meinen Kunden hilft, Vertrauen zu stärken, ist folgende:

Stell dir vor, du schreibst eine Einladung für ein Fest an eine geliebte Person. Du formulierst den Text, gibst alle Details an, adressierst und frankierst den Umschlag ausreichend und wirfst ihn dann in den Briefkasten. Danach freust du dich auf das Fest. Punkt.

Nie würdest du darüber nachdenken, ob der Brief ankommt, ob er ausreichend frankiert war, ob die Person ihn wirklich liest oder ob er vielleicht verloren geht. Du vertraust einfach darauf, dass er sein Ziel erreicht. Bei uns selbst fehlt oft das Vertrauen. Denn sobald sich im Leben etwas nicht sofort erfüllt, sei es ein neuer Job, eine ersehnte Veränderung oder eine Lösung, die noch nicht sichtbar ist, beginnen wir zu zweifeln. Und dieser Zweifel ist der wahre Killer unseres Vertrauens.

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Glaube und Vertraue

Glaub mir, ich brauchte in den letzten Jahren immer wieder tiefes Vertrauen – bei meinen Kindern, für meine Jobs und vor allem in Bezug auf meine Krankheitsdiagnose. Eine wichtige Erkenntnis hat mir dabei geholfen: Du musst Vertrauen weder suchen noch lernen – es ist bereits in dir. Das Einzige, was uns davon abhält, entspannt loszulassen, ist unser Egodenksystem. Es bombardiert uns mit negativen Gedanken, sodass wir uns schlecht fühlen und klein halten. Übergib alle Gedanken des Zweifels dem Universum. 

Also entspanne dich, glaube an dich und vertraue darauf, dass sich alles zu deinem Besten entwickelt. Und ja, manchmal ist die Situation etwas verzwickt und dann ist es hilfreich, wenn man jemanden an der Seite hat, der den Weg schon vorausgegangen ist.

Gerne bin ich für dich da.

Herzlichst, Barbara